17
Mrz
2010

Es zieht ein Unbehagen auf

wie Wetterwandel,
ich hadere mich .,.,
schon kräuselt es die Nase
bezieht die Rückenfläche wie ein Schirm
und steigt bedrückt ins Auge über,
schon dröselt ungewollt
ein Tränchen des Willkommens
ein, wie von allein
putzt es die Fensterscheiben blank

ich lobe
und beherzige
diesen Trieb
zum Frühlingsputz

16
Mrz
2010

...

liebe Nante

15
Mrz
2010

impertinent, perfide & sadistisch

seit eh und je kam die Erhöhung prozentual,
jetzt wo ich unten bin wird ein Festbetrag verlangt

"Denn wer hat, dem wird gegeben
und er wird die Fülle haben;
wer aber nicht hat,
dem wird auch, was er hat,
genommen werden."

Matth. 25, 29


ich aber bin brav und gesund

12
Mrz
2010

...

Art in Form
durchlässig wie Musik

lose gesammelt
in Wort und Tat

im Wesen präzise
und wesentlich ocker

'ein weites Feld'

8
Mrz
2010

Was ist das ?

das ist was


wenn das Entdecken dich anspringt,
bringt es die Bude in Schwung

Hüllen fallen
Sinne routieren

aber das Un_sinnige im Mittelpunkt
hat keine Peripherie


und es berührt mich doch

5
Mrz
2010

Drei mit Rücken

22
schweigende Jahrzehnte,
vom Rücken redet tönern die Schelle,
gutwillig setzt die andere Zynismus um,
und die Besuchte sucht -

im Parkhaus verabreden sie das nächste Gelingen

1
Mrz
2010

Dräu und Glaube

Die Nacht

Aus dem Walde tritt die Nacht,
Aus den Bäumen schleicht sie leise,
Schaut sich um im weiten Kreise,
Nun gib acht

Alle Lichter dieser Welt,
Alle Blumen alle Farben
Löscht sie aus und stiehlt die Garben
Weg vom Feld

Alles nimmt sie, was nur hold,
Nimmt das Silber weg des Stromes,
Nimmt vom Kupferdach des Domes
Weg das Gold

Ausgeplündert steht der Strauch,
Rücke näher Seel an Seele;
O die Nacht, mir bangt, sie stehle
Dich mir auch.

von Hermann von Gilm zu Rosenegg

27
Feb
2010

überfluß

°°°°°°°°°

Heimstattversumpft
aber den Kinderbeinen entwachsen
liegen Gebrechen und Speck
dicht beieinander

Da kribbelt aufsteigend der Lenz
in die gewohnten Gefäße
die vom Völlen ganz überdrüssig geworden
nichts mehr wissen
vom wendigen Spiel in der Jungzeit

Ein Hauch von der Sonne märzt
auf die gärenden Blachen
schlackernd am Untergang
rütteln sie nachhaltig
um Einlaß in das hadrige, dumpfige Blass

Und sogleich erscheint auf der Schwelle
im Frühlingsrausch Demeter's Tochter
logo

Tastenbar

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Die Neige nug zum letzten...
Die Neige nug zum letzten Zug gerund im Schwund am...
thau - 25. Jul, 12:44
genau so
läuft die Bewältigung des Vergangenen auch mMn .... Man...
Nante3 - 9. Jan, 08:20
Am Ansatz wo die Strömung...
Am Ansatz wo die Strömung aufhört endet die Reise des...
thau - 14. Okt, 20:18
1.10.
Für das Endlose bin ich ständig am abbauen Stein für...
thau - 1. Okt, 18:09
Die Energien, die man als...
Die Energien, die man als Erinnerung im Körper hat...
thau - 23. Sep, 09:20
der Sprachteppich
ist so bunt .. so abgetreten - ein solcher Schutz vor...
Nante3 - 23. Sep, 06:52
Der Donner rollt die...
Der Donner rollt die Sprache wird zum Teppich der...
thau - 9. Sep, 10:04
ein Wort ein Flügelschlag Goldwaagen gleich
ein Wort ein Flügelschlag Goldwaagen gleich
thau - 7. Sep, 11:30

Links

Zufallsbild

oskar-loerke-turmbau

Suche

 

Status

Online seit 6454 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 25. Jul, 17:09

Credits


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren